Kinder liegen uns besonders am Herzen. Sie haben große Angst vor Spritze und Operation, da sie nur Schmerz und Ungewißheit damit verbinden können. Unser Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und Ihrem Kind durch schmerzlindernde Techniken vor, während und nach dem Eingriff die Angst soweit wie möglich zu nehmen.

Sie bekommen von uns am Tag des Prämedikationsgespräches eine Salbe mit Lokalanästhetika, die Sie vor dem Eingriff auf den Handrücken reiben, so dass Ihr Kind die Nadel, die wir zur Injektion der Narkosemittel legen müssen, gar nicht spürt. Die Nadel legen wir während das Kind auf Ihrem Schoß sitzt. Dort schläft es auch ein. So brauchen wir in der Regel vorher keine Beruhigungsmittel zu verabreichen.

Nach der Operation wacht Ihr Kind im Aufwachraum auf, wo auch Sie gleich wieder bei ihm sein können. Es findet also keine bewusste Trennung von den Eltern statt. Selbstverständlich bekommen Sie von uns genügend Schmerzmittel mit nach Hause.

Was Sie als Eltern tun können Bemühen Sie sich ruhig und ausgeglichen zu wirken, wenn Sie Ihr Kind zum Arzt begleiten. Nehmen Sie Ihr Kind in den Arm, wenn die Spritze gesetzt wird und reden Sie leise tröstend mit ihm. Sie können Ihm auch eine kurze Geschichte erzählen oder ein Lied vorsummen. Gerne können Sie das Lieblingskuscheltier mitbringen. Kinder ab 5 Jahren sollten selbst entscheiden, ob sie hinschauen wollen, wenn der Arzt die Spritze setzt. Für Ihr Kind ist es hilfreich, wenn Sie Ihm genau erklären, weshalb die Spritze nötig ist.

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